Initiating Unit (ENIAC)
Die Schalttafel mit dem Startknopf: Sie setzte die Maschine zurück, schaltete die Spannungen in der richtigen Reihenfolge zu und schickte den ersten Impuls hinaus in den Kabelbaum.
ENIAC bestand aus vierzig Schalttafeln, und diese war die, die man zuletzt anfasste. Nach tagelangem Umstecken erledigte die Initiating Unit drei Dinge: Sie steuerte die Netzteile und die Reihenfolge, in der sie hochfahren mussten, sie setzte Akkumulatoren und Zähler vor einem Lauf zurück, und sie schickte den Initialimpuls, der den ersten Programmschritt auslöste. Ohne sie stand nur ein Raum voller Röhren, die vor sich hin glühten, ohne etwas zu tun.
Die Einheit übernahm auch das Anhalten, und dort wurde sie erst richtig interessant. Zusammen mit der Cycling Unit erlaubte sie, jeweils nur einen einzigen Additionszyklus laufen zu lassen: einen Schritt vor, die Reihe der Akkumulatoren entlanggehen und die Neonlämpchen an ihrer Front ablesen, und das mit dem vergleichen, was dort eigentlich stehen sollte. Fehlersuche durch bloßes Betrachten der Hardware war keine Notlösung, sondern die einzige Methode — es gab schlicht nichts anderes zu betrachten.