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Akkumulatoreinheit (ENIAC)

Hardware Svenska → Aktualisiert: 2026-09-09

Zwanzig Schränke, die Speicher und Rechenwerk in derselben Box waren — ENIACs gesamter Schnellspeicher fasste zwanzig Zahlen, und jede saß in genau der Einheit, die sie auch addierte.

Jeder Akkumulator speicherte eine zehnstellige Dezimalzahl mit Vorzeichen. Die Ziffern steckten nicht in Registern im modernen Sinn, sondern in Ringzählern: zehn Kippstufen pro Ziffer, aus Elektronenröhren gebaut, bei denen ein eingehender Impuls den Zähler einen Schritt weiterschaltete. Das kostete rund 550 Röhren pro Einheit. Zahlen wanderten zwischen Einheiten als Pulsfolgen über gemeinsame Ziffernleitungen — die Zahl sieben war sieben Impulse —, und eine Zahl zu empfangen war dasselbe wie die Impulse zu zählen. Addition war also keine Operation obendrauf auf die Speicherung, sie war die Speicherung.

Eine Additionszeit betrug 200 Mikrosekunden, also 5.000 Additionen pro Sekunde. Zwei Akkumulatoren ließen sich zu zwanzigstelliger Genauigkeit koppeln, und die Multiplikations-, Divisions- und Quadratwurzeleinheiten hatten keine eigenen Register, sondern liehen sich während der Arbeit Akkumulatoren aus. Was heute Registerdatei, ALU und Arbeitsspeicher sind, waren hier dieselben zwanzig Schränke.

Die Beschränkung prägte die Programmierung mehr als alles andere. Zwanzig Zahlen sind nicht viel, und Zwischenergebnisse mussten auf Karten gestanzt und im nächsten Schritt wieder eingelesen werden. Dass der EDVAC-Entwurf im Jahr darauf einen großen, einheitlichen und billigen Speicher forderte, war eine direkte Reaktion auf genau diese Rechnung.

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