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Constant Transmitter (ENIAC)

Hardware Svenska → Aktualisiert: 2026-09-09

Der Weg in die schnellste Rechenmaschine der Welt führte über einen Lochkartenleser, der zwei Karten pro Sekunde schaffte.

ENIAC hatte drei Wege, Zahlen zu empfangen, und der Konstantensender war der, den man ohne Schraubendreher ändern konnte. Er bestand aus Bänken von Schaltern, an denen die Bedienperson Werte von Hand einstellte, plus einer Schnittstelle zu einem IBM-Lochkartenleser, der rund 125 Karten pro Minute las. Zwischen diesen beiden Welten saßen Relais als Zwischenspeicher: Der Leser war mechanisch und langsam, die Elektronik dahinter tickte im 200-Mikrosekunden-Takt, und irgendetwas musste die Ziffern in der Zwischenzeit festhalten.

Genau dieses Missverhältnis ist der Witz an der Einheit. Das Rechenwerk schaffte fünftausend Additionen pro Sekunde, während die Eingabe im Tempo eines Elektromotors und einzelner Kartenblätter eintraf. Ein Lauf, der viele Werte aus dem Kartenstapel brauchte, war deshalb nicht durch ENIAC begrenzt, sondern durch die IBM-Maschinen an beiden Enden — derselbe Flaschenhals, der ein halbes Jahrhundert später den Namen I/O-gebunden bekam.

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