Zaphod-Modus
Mehrere Monitore als völlig getrennte X-Screens betreiben, :0.0 und :0.1, mit je eigenem Root-Fenster, sodass sich Fenster nicht zwischen ihnen ziehen lassen: benannt nach Zaphod Beeblebrox, dem Mann mit zwei Köpfen.
So hatte X mehrere Monitore schon immer behandelt: ein Display, mehrere Screens, und ein Programm landet auf dem Screen, auf den DISPLAY zeigt. Der Fenstermanager muss jeden Screen einzeln öffnen, und nicht alle konnten das. Der Zeiger konnte über die Grenze gleiten, ein Fenster nicht, und Maximieren füllte genau einen Monitor. Der Name stammt von der Figur aus „Per Anhalter durch die Galaxis“ und wurde erst gebraucht, als es etwas gab, wovon man ihn abgrenzen musste: Xinerama 1998 und dann RandR 1.2 im Jahr 2007 machten das Gegenteil zum Standard, eine große Fläche. In der xorg.conf bedeutet er ein ServerLayout mit mehreren Screen-Zeilen statt einer zusammengeführten.
Der Modus verschwand nie ganz. Wer auf zwei Grafikkarten je einen hardwarebeschleunigten Bildschirm wollte oder eine Vollbildanwendung, die sich nicht über beide Monitore ausbreiten durfte, wählte ihn bis weit in die 2010er bewusst, und Nvidias Treiber nennt ihn noch heute „Separate X Screens“. Wayland kennt kein Gegenstück, weil der Compositor von Anfang an alle Ausgänge besitzt.