XBM
Das X-Format für monochrome Bitmaps, abgelegt als C-Quelltext, der sich direkt in ein Programm einbinden lässt.
Eine XBM-Datei ist gar nicht binär, sondern ein Stück C: zwei #defines für Breite und Höhe sowie ein Array static char name_bits[], in dem jedes Bit ein Pixel ist. Icons, Cursor und Muster ließen sich so per einfachem #include ins Programm kompilieren und mit einem einzigen Xlib-Aufruf in eine Pixmap verwandeln. Das X-Programm bitmap diente als Editor.
Farbe gab es nicht; die brachte um 1989 XPM. Unerwartet bekam XBM ein zweites Leben im Web: NCSA Mosaic und der frühe Netscape zeigten XBM neben GIF inline an, da X-basierte Browser das Format ohnehin kannten. C-Code im Webbrowser zu parsen erwies sich als schlechte Idee, und die Unterstützung wurde im Lauf der 2000er entfernt.