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Pixmap (X11)

Infrastruktur Svenska → Aktualisiert: 2026-10-07
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Hersteller
Bob Scheifler, Jim Gettys (MIT)
Jahr
1985
Typ
Fenstersystem
Vorgänger
W Window System
Nachfolger
X11

Ein Bild im Inneren des X-Servers, das nie direkt angezeigt wird – das unsichtbare Geschwister des Fensters.

X11 kennt zwei Arten von Flächen, auf die sich zeichnen lässt, zusammen Drawables genannt: Fenster und Pixmaps. Ein Fenster erscheint auf dem Bildschirm, eine Pixmap liegt im Serverspeicher. Beide nehmen dieselben Zeichenbefehle entgegen, sodass ein Programm ein komplettes Bild in einer Pixmap aufbauen und in einem Zug ins Fenster kopieren kann. Das ist Double Buffering im X-Stil und war der Weg, Flackern zu vermeiden, bevor es etwas Besseres gab. Eine Pixmap mit einem Bit Tiefe heißt Bitmap und dient als Maske oder Cursorform.

Weil der Speicher dem Server gehört, die Pixmap aber dem Client, bläht ein Programm, das sie nicht freigibt, den X-Server auf – und der bekommt dann in top die Schuld. Mit der Composite-Erweiterung wurde faktisch jedes Fenster zu einer Pixmap, die der Fenstermanager zusammensetzt.

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