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Write-back

Hardware Svenska → Aktualisiert: 2026-09-15

Cache-Strategie, bei der Schreibvorgänge zunächst nur im Cache landen und erst später auf das eigentliche Medium zurückgeschrieben werden.

Dirty-Tracking markiert jede Cacheline als "modified" oder "clean" – zurückgeschrieben werden muss nur, was verändert wurde. Das MESI-Protokoll regelt Cache-Kohärenz zwischen mehreren CPUs. Ein RAID-Controller ohne Batteriepufferung (BBU) sollte sicherheitshalber im Write-through-Modus laufen, mit BBU ist Write-back schneller und trotzdem sicher. SSDs mit PLP-Kondensator können Write-back ebenfalls gefahrlos nutzen. Der Gegenpart: Eine Anwendung ruft fsync() auf, und erst dann wird der Cache wirklich auf die Platte geschrieben. Fällt der Strom zwischen Schreibvorgang und fsync aus, sind die Daten im RAM verloren, obwohl sie unter Umständen schon im Flash gelandet waren. Der klassische Debugging-Fall: Datenkorruption nach einem Stromausfall – dann lohnt sich ein Blick auf die Write-back-Konfiguration auf jeder Ebene.

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