Gefangenes Ion
Qubits aus einzelnen Ionen, die in elektromagnetischen Feldern schwebend gehalten und mit Lasern gesteuert werden — langsamer als Supraleiter, aber deutlich präziser.
Die Ionen werden in einer Falle gehalten und mit Lasern gekühlt, bis sie fast stillstehen. Zwei Energieniveaus des Ions bilden das Qubit. Ein entscheidender Vorteil: Alle Ionen derselben Sorte sind exakt identisch — supraleitende Qubits werden gefertigt und tragen dadurch individuelle Abweichungen, die herauskalibriert werden müssen.
Die Kohärenzzeiten sind außergewöhnlich, Sekunden statt Mikrosekunden, und die Fehlerraten gehören zu den niedrigsten je gemessenen. Zudem lässt sich jedes Ion über die gemeinsame Bewegung mit jedem anderen koppeln, wodurch die Beschränkung auf Nachbarn entfällt. Der Nachteil ist die Geschwindigkeit: Gatter brauchen Mikrosekunden statt Nanosekunden, und die Skalierung auf viele Ionen in derselben Falle ist schwierig. IonQ und Quantinuum treiben diesen Ansatz voran.