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SLO / SLI

Infrastruktur Svenska → Aktualisiert: 2026-09-15

Die Grundbegriffe des SRE-Handwerks, um Zuverlässigkeit zu messen und zu beziffern. Ein SLI ist ein tatsächlicher Messwert (z. B. der Anteil erfolgreicher Anfragen), ein SLO das Ziel dafür (z. B. 99,9 % erfolgreich), und eine SLA ein Vertrag mit Konsequenzen, falls das SLO verfehlt wird.

Die Kette: SLI (Indicator) = was gemessen wird — Verfügbarkeit, Latenz (p99), Fehlerrate, Datenaktualität; SLO (Objective) = das interne Ziel für den SLI über einen Zeitraum (99,9 % der Anfragen unter 200 ms in 30 Tagen); SLA (Agreement) = ein Vertrag mit Kunden, der ein bestimmtes Niveau zusichert und Strafen bzw. Rückerstattungen bei Verstoß festlegt (das SLA liegt als Sicherheitsmarge immer lockerer als das interne SLO). Der Punkt: Zuverlässigkeit wird messbar und bekommt ein ZIEL statt „so gut wie möglich". Die entscheidende Konsequenz: Ein SLO von 99,9 % bedeutet, dass 0,1 % Ausfallzeit AKZEPTABEL ist — das ist das Error Budget, das bestimmt, wie viel Risiko bzw. Veränderung erlaubt ist. Grundlage datengetriebenen Betriebs.

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