RSCS
IBMs Software zum Weiterreichen von Spool-Dateien zwischen VM-Mainframes — und damit der Motor unter VNET und BITNET.
Das Remote Spooling Communications Subsystem entstand Anfang der Siebzigerjahre am IBM Cambridge Scientific Center und wurde 1975 zum Produkt. Es lief als eigene virtuelle Maschine unter VM und tat genau eines: Dateien, Druckausgaben und Jobs aus dem Spool nehmen und sie Knoten für Knoten über Standleitungen weiterreichen, bis sie ankamen. Spätere Versionen sprachen auch NJE, sodass VM-Rechner Jobs mit MVS-Systemen austauschen konnten.
E-Mail war im Grunde nur eine Datei, die in der Reader-Warteschlange eines anderen Benutzers landete. Kurznachrichten an angemeldete Benutzer, gesendet mit dem Befehl TELL, reisten auf demselben Weg und wurden zum Chat von BITNET. Dass ein ganzes akademisches Netz auf Software lief, für die die Universitäten ohnehin Lizenzen besaßen, war genau das, worauf „Because It's There“ anspielte.