NJE
IBMs Protokoll zur Übertragung von Jobs, Druckausgaben und Dateien zwischen Großrechnern – und das, was BITNET tatsächlich sprach.
Network Job Entry entstand in den 1970er Jahren, um ein IBM-internes Problem zu lösen: Ein auf einem Großrechner eingereichter Batch-Job sollte auf einem anderen laufen und seine Ausgabe zurückschicken können. Das Protokoll lebte in den Job-Entry-Subsystemen JES2 und JES3 sowie in VMs RSCS. Alles wanderte als Spool-Dateien von Knoten zu Knoten, per Store-and-Forward über Standleitungen.
Der Transport von Mail und Chat war fast ein Nebeneffekt, doch dieser Nebeneffekt trug BITNET und EARN. Andere Plattformen bekamen eigene NJE-Implementierungen, um mitzumachen, etwa Jnet für VMS. Das Protokoll steckt noch heute in z/OS und schiebt unauffällig Jobs zwischen den Großrechnern von Banken hin und her.