Mikrofiche
Ein flaches Mikrofilmblatt im Karteikartenformat mit einem Raster stark verkleinerter Seitenabbildungen, gelesen in einem vergrößernden Lesegerät.
Ein Mikrofiche misst etwa 105 × 148 mm und fasst typischerweise ein Dutzend bis hundert Seiten in einem Raster, verkleinert um etwa das 24-Fache. Gelesen wird es in einem Lesegerät, das ein Bildfeld nach dem anderen hinterleuchtet und vergrößert. Bibliotheken, Archive und Ersatzteilkataloge tauschten Regalmeter gegen eine Kartenbox, und der Film hält bei richtiger Lagerung jahrzehntelang.
Computer konnten über COM (Computer Output Microfilm) direkt auf Fiche schreiben und ersetzten so Stapel grün gestreiften Endlospapiers durch eine Handvoll Blätter. Rollmikrofilm und die Aperturkarte sind die nächsten Verwandten.