Jim Ellis
Der andere Duke-Doktorand hinter dem Usenet, der 1979 Unix-Leuten ohne Rüstungsauftrag etwas zum Diskutieren geben wollte.
Ellis und Tom Truscott hatten an der Duke University Unix-Rechner, Modems und keine Chance, ins ARPANET zu kommen. Die Idee: Die Maschinen sollten einander per UUCP anrufen und Beiträge in Themengruppen austauschen. Steve Bellovin an der UNC schrieb die ersten Skripte, und im Januar 1980 stellte die Gruppe das System auf der Usenix-Konferenz vor – in der Erwartung, das Netz werde ein paar Artikel pro Tag transportieren.
Ellis erhob nie Anspruch auf das Ganze. Das Usenet durfte ohne Eigentümer und ohne Gebühren wachsen, was zugleich seine Stärke war und der Grund, warum es schließlich im Spam ertrank. Später arbeitete er im Bereich Computersicherheit. Er starb 2001, als das Usenet längst von der Neuheit zum Archiv geworden war.