Interlace-Flimmern
Das sichtbare Zittern, das entstand, wenn der Amiga seine vertikale Auflösung verdoppelte, indem er pro Bild nur jede zweite Zeile zeichnete statt aller auf einmal.
Interlaced Modi wie 640×512 teilten das Bild in zwei Halbbilder — ungerade Zeilen im einen Bild, gerade im nächsten. Auf einem 50-Hz-Schirm wurde jede Zeile nur 25-mal pro Sekunde aufgefrischt, was das Auge als lästiges Flimmern wahrnahm, am schlimmsten bei scharfen Kontrastkanten und feiner Schrift.
Die Lösung war ein Flickerfixer (Scandoubler), etwa MicroWays Karte von 1988, der die Halbbilder puffert und mit doppelter Frequenz ausgibt. Ohne ihn war Interlace für Standbilder erträglich, für Text aber unzumutbar.