Howard Rheingold
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- rheingold.com
Der Autor, der dem Begriff „virtuelle Gemeinschaft“ seine Bedeutung gab, in einem Buch, das auf seinen Jahren bei The WELL beruht.
Schon 1985 schrieb Rheingold Tools for Thought über die Menschen, die sich den Computer als Denkwerkzeug statt als Rechenmaschine vorstellten. Doch erst The Virtual Community von 1993 machte ihn zu dem, den Journalisten anriefen, wenn sie sich das Netz erklären lassen wollten. Das Buch stützte sich auf seine eigene Zeit bei The WELL: Nachbarn, die sich nie begegnet waren, sammelten dennoch Geld, hielten Krankenwache und zankten sich wie Verwandte.
Die Schattenseiten sah er früh, und das Buch widmet Überwachung und Kommerzialisierung durchaus Raum. Später folgte Smart Mobs (2002) über das Mobiltelefon als Koordinationswerkzeug. Er war ein Optimist zu einer Zeit, als das leicht war, aber mit mehr Vorbehalten, als man ihm gewöhnlich zugesteht.