Schutzmuster
Die zusätzlichen Strichpaare am Anfang, in der Mitte und am Ende eines UPC- oder EAN-Codes, die dem Scanner sagen, wo der Code beginnt, sich teilt und endet.
In einem UPC- oder EAN-Code tragen nicht alle Striche Daten. Außen sitzen je ein linkes und rechtes Schutzmuster (Start/Stopp), in der Mitte ein längeres Mittelmuster, das den Code in zwei Hälften teilt. Auf Englisch heißen sie guard bars. Sie reichen meist etwas weiter nach unten als die Datenstriche — die „herabhängenden" Striche an den Enden und in der Mitte.
Die Muster geben dem Scanner feste Bezugspunkte: Sie definieren die Modulbreite, erlauben das Lesen in beliebiger Richtung (linke und rechte Hälfte sind unterschiedlich kodiert) und markieren, wo die Ziffernblöcke beginnen. Ohne die Schutzmuster wüsste ein schräg schwenkender Scanner nicht, wo eine Ziffer endet und die nächste beginnt. Dieselbe Idee kehrt unter anderen Namen in den meisten linearen Symbologien wieder.