Ghost in the Wires
Kevin Mitnicks Memoiren von 2011 — die Geschichte seiner Jahre auf der Flucht, aus seiner Sicht erzählt.
Geschrieben mit William L. Simon, der schon Mitnicks frühere Bücher The Art of Deception (2002) und The Art of Intrusion (2005) mitverfasst hatte. Es begleitet Mitnick vom jugendlichen Phone Phreaking über Einbrüche bei Pacific Bell und DEC bis zu seiner Festnahme in Raleigh 1995. Das meiste „Hacking“ entpuppt sich als Social Engineering: die richtige Person anrufen, den passenden Jargon benutzen und freundlich fragen.
Jedes Kapitel beginnt mit einer Chiffre, die der Leser knacken kann. Das Buch ist zugleich eine Gegendarstellung zu Takedown (1996) von John Markoff und Tsutomu Shimomura, in dem Mitnick sich zum größeren Bösewicht gemacht fühlte, als er war. Wie unparteiisch Memoiren sein können, bleibt dem Leser als Übungsaufgabe überlassen.