Kontinuierlicher Tintenstrahldruck
Industrielle Tintenstrahltechnik, die einen ununterbrochenen Strom von Tropfen versprüht und sie elektrisch ablenkt — die meisten werden zurückgewonnen.
Hier entstehen ständig Tropfen, zehntausende pro Sekunde, weil ein Tintenstrahl durch eine Druckwelle aufbricht (Rayleigh-Instabilität). Jeder Tropfen wird selektiv geladen und dann durch ein elektrisches Feld gesteuert: Die zum Drucken bestimmten landen auf dem Material, der Rest wird in einer Rinne aufgefangen und zurückgepumpt. Da der Strahl nie stoppt, trocknet die Düse nicht ein, und der Abstand zur Oberfläche kann groß sein — deshalb markiert CIJ Mindesthaltbarkeitsdaten auf Flaschen, Kabeln und Verpackungen bei voller Liniengeschwindigkeit. Die Technik geht auf Richard Sweets Arbeit an der Stanford University in den 1960er-Jahren zurück und wurde unter anderem von Videojet kommerzialisiert.