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Beryl

Infrastruktur Svenska → Aktualisiert: 2026-10-07
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Urheber
Quinn Storm und andere
Jahr
Typ
Compositing-Fenstermanager
Vorgänger
Compiz

Der Compiz-Fork, der 2006/2007 ein halbes Jahr lang für den wackeligsten Linux-Desktop weit und breit sorgte, bevor beide Projekte wieder zusammenfanden.

Compiz wurde bei Novell entwickelt und nahm Beiträge von außen nur zögerlich an. Quinn Storm pflegte einen Zweig namens compiz-quinnstorm, in dem sich die Plugins und Fixes der Community sammelten; als der Abstand zur Hauptlinie zu groß geworden war, wurde er im September 2006 in Beryl umbenannt. Dazu gehörten ein eigener Fensterdekorierer namens Emerald mit Themes und Theme-Editor, das Einstellungsprogramm beryl-settings und das Tray-Werkzeug beryl-manager, mit dem sich der Fenstermanager ohne Abmelden wechseln ließ. Praktisch, wenn mal wieder alles abgestürzt war – und das kam vor.

Beryl 0.1 erschien im Herbst 2006, 0.2 im März 2007, mit mehr Plugins, als irgendjemand testen konnte: der Desktop-Würfel, Schneefall, Fenster, die beim Schließen verbrannten, und 3D-Fenster, die aus dem Würfel herausragten. Inzwischen hatte sich Compiz für Beiträge geöffnet, und im Frühjahr 2007 einigten sich die Projekte auf die Fusion. Das Ergebnis, Compiz Fusion, schaltete Ubuntu im Herbst desselben Jahres mit 7.10 standardmäßig ein. Emerald überlebte als eigenständiger Dekorierer. Der Name Beryl nicht.

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