ZX Printer
Sinclairs Funkendrucker für 49,95 Pfund — Ausdrucke auf silbrigem Metallpapier, an die sich eine ganze Generation Briten mit gemischten Gefühlen erinnert.
Für den ZX81 und später den Spectrum verkaufte Sinclair 1981 einen Drucker nach derselben Philosophie wie die Computer: so billig, dass er kaum funktionierte. Das Papier war mit einer dünnen Aluminiumschicht beschichtet, und zwei Stifte auf einem schnell laufenden Antriebsriemen brannten die Beschichtung mit Funken weg, sodass die schwarze Unterlage zum Vorschein kam. Kein Toner, keine Tinte, kein Farbband — nur Strom und Spezialpapier.
Die Zeilen waren 32 Zeichen breit, exakt die Bildschirmbreite, und der Strom kam direkt vom Kantensteckverbinder des Rechners. Die Ausdrucke ähnelten glänzenden Kassenbons, verblassten mit der Zeit und rochen leicht verbrannt — doch für viele war es das erste Mal, dass ein eigenes Programm den Bildschirm verließ und zu Papier wurde.