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XDarwin

Infrastruktur Svenska → Aktualisiert: 2026-10-10
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Urheber
Das XonX-Projekt (Torrey T. Lyons u. a.)
Jahr
Typ
X-Server
Nachfolger
XQuartz

Das Freiwilligenprojekt, das XFree86 unter Mac OS X zum Laufen brachte, als Apple noch kein eigenes X11 hatte – und das den Rootless-Modus erfand, den Apple dann übernahm.

Mac OS X 10.0 erschien im März 2001 mit BSD-Kernel und einem vollständig hauseigenen Grafikstack, was jedes grafische Unix-Programm ohne Fenstersystem ließ. XonX, „X on X“, war das SourceForge-Projekt, das XFree86 nach Darwin portierte, mit Torrey T. Lyons als treibender Kraft. Der erste XDarwin-Server übernahm den gesamten Bildschirm, man wechselte zwischen Aqua und X ähnlich wie zwischen zwei Konsolen. Greg Parker schrieb dann den Rootless-Modus: X zeichnete in Quartz-Fenster statt in einen eigenen Framebuffer, und jedes X-Fenster wurde ein Mac-Fenster unter anderen. Der Code ging im Januar 2002 in XFree86 4.2 ein.

Apple stellte im Januar 2003 sein eigenes X11 für Mac OS X vor, gebaut auf demselben XFree86-Code und derselben Rootless-Idee, und stellte Lyons zur Pflege ein. XDarwin als eigenes Projekt hatte seine Schuldigkeit getan. Rootless wurde danach zur Norm für X-Server auf fremden Plattformen, von Apples X11.app über XQuartz bis zu Cygwin/X und Xming unter Windows.

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