Virgil Gligor
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- Bekannt für
- Formalisierung von Denial of Service, zufällige Schlüsselvorverteilung
- Zugehörigkeit
- University of Maryland, Carnegie Mellon
Aus Rumänien stammender Forscher, der Denial of Service definierte, lange bevor der Begriff ein zweites D bekam.
In den frühen 1980er-Jahren, als Sicherheit meist Vertraulichkeit und Integrität bedeutete, argumentierte Gligor, dass Verfügbarkeit ein eigenständiges Problem sei. Seine Arbeit über Denial of Service in Betriebssystemen (IEEE TSE, 1984) zeigte, wie ein Prozess andere aushungern kann, ohne je etwas zu lesen, was er nicht darf – und warum Zugriffskontrolle allein deshalb nicht genügt.
2002 veröffentlichte er mit Laurent Eschenauer ein Verfahren zur zufälligen Schlüsselvorverteilung in drahtlosen Sensornetzen, bei dem jeder Knoten eine zufällige Teilmenge aus einem großen Schlüsselpool erhält. Es wurde zu einer der meistzitierten Arbeiten des Fachgebiets. Gligor verbrachte viele Jahre an der University of Maryland, bevor er 2007 zur Carnegie Mellon wechselte.