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VIC-II

Hardware Svenska → Aktualisiert: 2026-09-16

Der Videochip des Commodore 64 — sechzehn Farben, acht Hardware-Sprites und die Rastertricks, auf denen die gesamte Demoszene aufbaute.

Der VIC-II (die Chips MOS 6567 für NTSC und 6569 für PAL) zeichnete das Bild im Commodore 64. Al Charpentier und Charles Winterble entwarfen ihn 1982: sechzehn feste Farben, ein Textfeld mit 40×25 Zeichen, eine Bitmap mit 320×200 Pixeln und acht frei über den Hintergrund schwebende Hardware-Sprites. Daneben saß SID und kümmerte sich um den Ton.

Das eigentliche Erbe des Chips liegt darin, was Demo-Programmierer aus ihm herausholten. Wer die Rasterposition auslas und Interrupts exakt in der richtigen Zeile auslöste, konnte Farbe, Palette und Sprite-Register mitten im Bild wechseln — mehr als acht Sprites gleichzeitig, seitliche Ränder für Overscan geöffnet, Rasterbalken. Der Preis dafür war die berüchtigte Bad Line, bei der der Chip dem Prozessor Taktzyklen stahl. Der Copper des Amiga erledigte später dasselbe deklarativ.

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