UUID-Typ
128-Bit-Kennung, gespeichert als 16 Bytes. Beliebter Primärschlüsseltyp für verteilte Systeme, weil keine zentrale Sequenz nötig ist. UUID v4 ist rein zufällig; v7 (2024 standardisiert) kombiniert Zeitstempel und Zufall.
Problem von v4 als Primärschlüssel: Zufällige Einfügungen fragmentieren den B-Baum, die Insert-Rate sinkt mit der Zeit. v7 löst das — sequenziell nach Zeit, also freundlich zur B-Baum-Lokalität. Braucht nur 7 Bytes Zeitstempel plus 9 Bytes Zufall. PostgreSQL bringt uuid-ossp und uuid_generate_v4() mit; v7 braucht eine Extension oder gen_random_uuid() (vor PG 18 nur v4). Speicher vs. BIGINT: doppelt so groß, mit v7 aber ähnliche Index-Performance. Index-Größe bei 1 Million Zeilen: BIGINT rund 10 MB, UUID v7 rund 20 MB. Die Snowflake-ID von Twitter verfolgt eine ähnliche Idee.