Transkodierung
Material dekodieren und in ein anderes Format oder eine andere Bitrate neu kodieren — aufwendig, und nie ganz ohne Verlust.
Jeder Streaming-Dienst macht das in großem Maßstab. Ein hochgeladenes Video wird in eine Leiter aus Auflösungen und Bitraten umkodiert, damit der Player je nach Netzwerkkapazität wechseln kann. Diese Leiter für einen einzigen Film zu bauen kann länger dauern, als der Film läuft — weshalb dafür oft dedizierte Hardware zum Einsatz kommt.
Da die Quelle in der Regel bereits verlustbehaftet komprimiert ist, bedeutet Transkodierung stets Generationsverlust. Wo vermeidbar, ist Remuxing vorzuziehen — dieselben Spuren in einen anderen Container zu verschieben, ohne die Kodierung anzufassen, was Sekunden dauert und keine Qualität kostet. FFmpeg ist das Werkzeug, das beides beherrscht.