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trackdisk.device

Infrastruktur Svenska → Aktualisiert: 2026-10-04

Der eingebaute Diskettentreiber des Amiga, der jeweils eine ganze Spur las und MFM in Software dekodierte.

Er lag im Kickstart-ROM und war alles, was AmigaOS brauchte, um mit df0: bis df3: zu sprechen. Statt einen Sektor nach dem anderen zu holen, zog er die gesamte Spur per DMA ins Chip-RAM und dekodierte dann den rohen MFM-Strom — in frühen Kickstart-Versionen mit Hilfe des Blitters. Elf Sektoren zu je 512 Byte pro Spur, 80 Zylinder, zwei Seiten: 880 KB pro Diskette, mehr als ein PC aus demselben Medium herausholte.

Das Format war fest und vorhersehbar, und genau deshalb umgingen Spiele und Demos den Treiber so oft. Eigene Trackloader lasen schneller, packten mehr hinein und konnten Spuren schreiben, die trackdisk gar nicht zu deuten wusste — die Grundlage sowohl der Trackmos als auch von Kopierschutzverfahren wie Copylock.

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