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Thermal Design Power (TDP)

Hardware Svenska → Aktualisiert: 2026-09-16

Die Wärmemenge (in Watt), die ein Prozessor unter typischer Last abgeben soll und auf die das Kühlsystem ausgelegt sein muss. Ein notorisch verwirrender Wert: weder Maximalleistung noch exakte Stromaufnahme, und jeder Hersteller definiert ihn anders.

Eigentlich gemeint: TDP sagt, wie viel Wärme der Kühler (Lüfter, Kühlkörper) unter dauerhafter Last abführen können muss, um den Chip innerhalb der Temperaturgrenzen zu halten — also eine Zahl zur Kühlerauslegung, keine exakte Wattmessung. Die Verwirrung: Moderne CPUs ziehen in kurzen Boost-Phasen weit mehr als ihre TDP (Intels PL2 kann das Doppelte der TDP betragen), und wie lange sie das dürfen (Tau), legt das Mainboard fest — zwei Systeme mit "derselben TDP-CPU" können also völlig unterschiedlich viel ziehen und leisten. Außerdem messen Intel und AMD TDP unterschiedlich (bei Basistakt, bei bestimmter Temperatur), weshalb die Zahlen nicht direkt vergleichbar sind. Faustregel: TDP ist ein grober Fingerzeig für den Kühlbedarf, keine exakte Verbrauchsangabe — für die Wahrheit zählen tatsächliche Leistungsmessungen (PL1/PL2, PPT). Gehört zusammen mit Turbo Boost und PL1/PL2.

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