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TAP-Format

Infrastruktur Svenska → Aktualisiert: 2026-09-16

Dateiformat, das ein Kassettenbandsignal als Pulslängen statt als fertige Bytes speichert.

Ein Commodore 64 hörte beim Laden von Kassette keine Bytes, sondern Pulse unterschiedlicher Länge. Genau das bewahrt das TAP-Format: einen Strom von Pulslängenwerten, also die zeitlichen Abstände zwischen magnetischen Übergängen auf dem Band, statt der bereits dekodierten Daten. Dadurch lassen sich Turbo-Lader und kopiergeschützte Bänder originalgetreu wiedergeben.

Der Unterschied zu T64 ist grundsätzlicher Natur — T64 ist ein Container mit bereits extrahierten Dateien, praktisch, aber blass, während TAP das Signal so festhält, wie es klang. Emulatoren wie VICE spielen TAP direkt ab, und mit der passenden Hardware lässt sich die Datei sogar auf eine echte Datasette zurückspielen.

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