IT-Lexikon › Programmierung › Oberflächencode

Oberflächencode

Programmierung Svenska → Aktualisiert: 2026-09-15

Der führende Code zur Quantenfehlerkorrektur — Qubits in einem Gitter, in dem nur Nachbarn miteinander sprechen müssen.

Der Oberflächencode legt physische Qubits in ein zweidimensionales Gitter. Die Hälfte trägt Information, die andere Hälfte misst Syndrome bei ihren nächsten Nachbarn. Dass alle Wechselwirkung lokal bleibt, ist die entscheidende Eigenschaft: Sie passt genau zu dem, was supraleitende Chips leisten können, bei denen Qubits nur mit ihren Nachbarn auf der Oberfläche verbunden sind.

Sein großer Vorzug ist ein ungewöhnlich großzügiger Schwellenwert — etwa ein Prozent Fehler pro Operation, gegenüber deutlich strengeren Anforderungen früherer Codes. Deshalb wurde er trotz hohem Overhead zum Hauptpfad. Google zeigte 2023 und 2024, dass die Fehlerrate tatsächlich sinkt, wenn das Gitter größer wird — der entscheidende experimentelle Beweis dafür, dass der Ansatz skaliert.

← Zurück zum Lexikon