STUN
Protokoll, mit dem ein Client hinter NAT seine öffentliche IP-Adresse und den Port herausfindet. Grundlage für P2P (WebRTC, VoIP, Gaming).
RFC 3489 (2003), aktualisiert zu RFC 5389 (2008) und RFC 8489 (2020). Der Client schickt ein UDP-Paket an einen STUN-Server, der antwortet: „Ich habe dich von IP/Port X kommen sehen". Reicht nicht immer aus (symmetrisches NAT) → dann übernimmt ein TURN-Server das Relaying. Beide zusammen ergeben das ICE-Protokoll, das Rückgrat von WebRTC. Öffentliche STUN-Server: Googles stun.l.google.com:19302 ist der De-facto-Standard.