Smurf-Angriff
DDoS-Technik aus den 90ern: Die IP des Opfers wird gefälscht, dann werden ICMP-Echo-Requests an Broadcast-Adressen geschickt → alle Rechner im Netz antworten gleichzeitig dem Opfer. Massenverstärkung.
Der Name stammt von einem MS-DOS-Exploit-Tool namens „smurf.c" (1997). Bekannte Fälle: PANIX 1996, University of Minnesota 1998. Gegenmaßnahme: Router sollen keine gerichteten Broadcasts weiterleiten (RFC 2644, 1999). Heute nur noch von historischer Bedeutung — die moderne Entsprechung sind NTP-, Memcached- oder DNS-Amplification-Angriffe. Die Klasse „Amplification" bleibt als DDoS-Waffe weiterhin relevant.