slock
Die Bildschirmsperre von suckless: eine einfarbige Fläche ohne Eingabefeld, die beim Tippen die Farbe wechselt und bei falscher Eingabe rot wird.
slock stammt aus demselben Kreis wie dwm und dmenu und folgt denselben Regeln: ein paar hundert Zeilen C, Konfiguration durch Bearbeiten von config.h und Neukompilieren, keine Abhängigkeiten außer Xlib. Es deckt jeden Bildschirm mit einem Fenster ab, belegt Tastatur und Maus mit einem Grab und wartet. Es gibt keine Stelle zum Tippen — man tippt blind, und die Farbe ist die einzige Rückmeldung.
Das fehlende Passwortfeld ist Absicht, kein Versäumnis: Was nicht gezeichnet wird, kann nicht abstürzen. Es ist dasselbe Argument, das XScreenSaver gegen Sperren vorbringt, die Grafik und Sicherheit in einem Prozess mischen — nur folgert slock daraus, dass man auf Grafik einfach verzichten sollte. Gestartet wird es meist per Tastenkürzel oder durch xautolock nach einer Weile Untätigkeit.