Skype
VoIP-Pionier von 2003 — estnisch-schwedisches Gründerteam (Niklas Zennström, Janus Friis), aufgebaut auf der P2P-Architektur von Kazaa.
Machte billige internationale Anrufe massentauglich. 2005 von eBay gekauft, weiterverkauft, 2011 schließlich für 8,5 Milliarden US-Dollar von Microsoft übernommen. 2013 zentralisiert (P2P → Client-Server), um rechtmäßige Überwachung und einen besseren Chatverlauf zu ermöglichen.
Verlor den Consumer-Markt an WhatsApp, Discord und Zoom. Microsoft kündigte 2024 das Ende von Skype zugunsten von Teams an — Schluss nach über 20 Jahren. Bleibt als Erbe: "skype:"-Links, die bis heute in E-Mail-Signaturen weltweit funktionieren.