Saga
Muster für verteilte Transaktionen — statt 2PC läuft eine Folge lokaler Transaktionen, mit kompensierenden Aktionen für den Rollback.
Ursprüngliches Paper von Garcia-Molina & Salem (1987), gedacht für langlaufende Transaktionen in einer einzigen Datenbank; wiederentdeckt im Microservices-Zeitalter, wo 2PC unpraktisch ist. Zwei Varianten: Choreography (jeder Dienst hört auf Events und entscheidet selbst) und Orchestration (ein zentraler Koordinator steuert die Schritte, z. B. Temporal, Camunda).
Liefert eventuelle Konsistenz, keine Atomarität — die Kompensation kann fehlschlagen oder in falscher Reihenfolge laufen. Idempotenz bei jedem Schritt ist Pflicht, keine Option.