Root
Der Unix-Superuser — das Konto mit UID 0, für das Rechteprüfungen schlicht übersprungen werden.
Entscheidend ist nicht der Name, sondern die Zahl: Der Kernel behandelt UID 0 als ausgenommen von Dateirechten, Portbeschränkungen und Prozesskontrolle. Ein Konto mit anderem Namen, aber UID 0, ist genauso mächtig — ein klassischer Punkt, den man bei einer Einbruchsuntersuchung in /etc/passwd sucht.
Seit Langem gilt die Regel, sich nie als root anzumelden, sondern Rechte gezielt mit sudo anzuheben. Ein Telefon zu "rooten" bedeutet, sich denselben Zugriff auf einem Gerät zu verschaffen, das der Hersteller verschlossen hat. Das Windows-Pendant heißt Administrator und funktioniert nicht ganz gleich.