Rafail Ostrovsky
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- Zugehörigkeit
- UCLA
- Bekannt für
- Oblivious RAM, Private Information Retrieval, Fuzzy Extractors
Der Kryptograf von der UCLA, der mit Goldreich das Oblivious RAM erfand – einen Speicher, bei dem selbst das Zugriffsmuster nichts verrät.
Verschlüsselung verbirgt Inhalte, doch wer beobachtet, welche Adressen ein Programm liest und schreibt, kann trotzdem Schlüsse ziehen. In einer Arbeit von 1996 zeigten Goldreich und Ostrovsky, wie man ein Programm so ausführt, dass sein Zugriffsmuster unabhängig von der Eingabe gleich aussieht, bei logarithmischem Mehraufwand. Die Idee, Oblivious RAM, erlebte einen zweiten Frühling, als Cloud-Dienste und sichere Enklaven wie Intel SGX das Problem praxisrelevant machten.
1997 zeigte er mit Eyal Kushilevitz, dass Private Information Retrieval auch gegen einen einzelnen Server funktioniert: Man holt einen Datensatz aus einer Datenbank, ohne dass der Server erfährt, welchen. Er ist außerdem Mitautor der Fuzzy Extractors (2004), die verrauschte Daten wie biometrische Merkmale als kryptographische Schlüssel nutzbar machen.