Pseudozufallspermutation PRP
Eine Permutation, die ein Angreifer mit begrenztem Zugriff nicht von einer zufälligen Permutation unterscheiden kann.
Eine Blockchiffre mit Schlüssel ist der Versuch, eine Pseudozufallspermutation (PRP) zu bauen. Ideal wäre eine zufällige Permutation aller Blöcke, doch eine solche Tabelle hätte bei n-Bit-Blöcken 2n Einträge und ließe sich nicht speichern. Luby und Rackoff zeigten 1988, dass drei Feistel-Runden aus Pseudozufallsfunktionen eine PRP ergeben und vier Runden eine stärkere Variante.
Der Unterschied zur PRF: Eine Permutation ist umkehrbar, was eine Blockchiffre schließlich sein muss. Der Begriff ist das übliche Sicherheitsmodell, wenn man beweist, dass Betriebsmodi wie CBC sicher sind, sofern sich die Blockchiffre wie eine PRP verhält.