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Partitionierende Kryptoanalyse

Sicherheit Svenska → Aktualisiert: 2026-10-13

Eine Verallgemeinerung der linearen Kryptoanalyse, die Klartexte und Chiffrate in Klassen einsortiert und misst, wie ungleich diese zusammenpassen.

Carlo Harpes und James Massey schlugen die Methode 1997 vor. Bei der linearen Kryptoanalyse ist die „Klasse“ stets die Parität einer gewählten Bitmenge – zwei Eimer, und man hofft, dass das Ergebnis etwas öfter im einen landet. Die partitionierende Kryptoanalyse erlaubt beliebige Aufteilungen in mehr Eimer und damit mehr Freiheit, das Ungleichgewicht zu finden, das eine bestimmte Chiffre eben hat.

Diese Freiheit ist Stärke und Schwäche zugleich: Der Raum möglicher Partitionen ist riesig, und es gibt kein allgemeines Verfahren, die besten zu finden. Genutzt wird die Technik daher vor allem, um die Widerstandsfähigkeit gegen die ganze Familie linearer Angriffe zu begründen und zu erklären, warum Spezialfälle wie die Mod-n-Kryptoanalyse überhaupt funktionieren.

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