Open Source
Software, deren Quellcode öffentlich zugänglich ist, kombiniert mit einer Lizenz, die Einsicht, Änderung und Weitergabe erlaubt. Der Begriff wurde 1998 von Christine Peterson geprägt — als geschäftsfreundlichere Alternative zu „free software".
Die OSI (Open Source Initiative) definiert es formal über zehn Kriterien in der Open Source Definition. Große Lizenzfamilien: permissiv (MIT, BSD, Apache 2.0 — minimale Auflagen) und Copyleft (GPL, AGPL — Ableitungen müssen ebenfalls offen sein). Die Marktentwicklung führte von „anti-business" zu einer Billionen-Dollar-Industrie. Wichtige Momente: Linux (1991), Apache (1995), GitHub (2008), Microsofts GitHub-Übernahme (2018), der „Open-Weight"-Trend bei KI-Modellen (ab 2023, Llama). Aktuelle Spannung: „source-available"-Lizenzen (BSL, SSPL) — von Open-Source-Puristen nicht akzeptiert.