NUMA
Ein Mehrsockelsystem, in dem jede CPU "ihr eigenes" RAM hat — der Zugriff auf lokalen Speicher ist schneller als der Zugriff über den Interconnect auf den Speicher eines anderen Sockels.
Dual-Socket-Server mit Xeon oder EPYC sind der typische Fall. Unter Linux steuert numactl die NUMA-Zuordnung. Die AMD-Zen-Architektur ist sogar innerhalb eines einzelnen Sockels NUMA-artig aufgebaut, weil jedes Chiplet sein eigenes "naheliegendes" Speicherstück hat. Datenbankserver und andere Hochleistungsanwendungen müssen Threads an Sockel binden und lokal allozieren — sonst bricht die Performance dramatisch ein.
perf stat -e mem_load_uops_retired:l3_miss zeigt NUMA-Verkehr an. Kubernetes bietet mit dem topologyManager eine Möglichkeit, das auch in Containern zu berücksichtigen.