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Navajo Code Talkers

Sicherheit Svenska → Aktualisiert: 2026-10-11

US-Marines, die im Zweiten Weltkrieg den Funkverkehr in einem auf der Navajo-Sprache aufgebauten Code abwickelten — den die Japaner nie brachen.

Die Idee stammte von Philip Johnston, einem Ingenieur, der in einem Reservat aufgewachsen war und wusste, dass außerhalb davon fast niemand Navajo sprach. Die ersten 29 Rekruten kamen 1942 und bauten den Code selbst: Alltagswörter standen für Buchstaben (wol-la-chee, Ameise, für A), und militärische Begriffe erhielten beschreibende Ersatzwörter — ein U-Boot war ein „Eisenfisch“, ein Panzer eine „Schildkröte“. Insgesamt dienten rund 400 Männer.

Es ging um Tempo, nicht um kryptografische Stärke: Eine Nachricht, die an der Chiffriermaschine eine halbe Stunde dauerte, war in Sekunden durch. Auf Iwo Jima 1945 sendeten sechs Code Talker über 800 Nachrichten ohne einen einzigen Fehler. Das Programm blieb bis 1968 geheim, und die Congressional Gold Medal kam erst 2001. Die Armee hatte denselben Trick schon 1918 mit Choctaw-Sprechern ausprobiert.

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