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Maschinenidentifikationscode

Sicherheit Svenska → Aktualisiert: 2026-10-05

Das Raster aus kaum sichtbaren gelben Punkten, das Farblaserdrucker auf jede gedruckte Seite stempeln — mit Seriennummer und Zeitstempel.

Die Punkte sind wenige Zehntelmillimeter groß und bilden ein Raster, das sich über das ganze Blatt wiederholt. Gelb auf weißem Papier ist für das bloße Auge praktisch unsichtbar, doch unter blauem Licht und Vergrößerung tritt das Muster hervor — bei Xerox-DocuColor-Geräten ein Raster aus 15×8 Punkten, das Seriennummer, Datum und Uhrzeit des Druckers codiert. Kein Hersteller dokumentiert das Format, es gibt keinen Standard, und abschalten lässt es sich nicht.

Die Technik wurde in den 1990er-Jahren auf Druck von Zentralbanken und dem US Secret Service eingeführt, die Falschgelddrucke bis zur Maschine zurückverfolgen wollten. Die EFF veröffentlichte 2005 eine Entschlüsselung mehrerer Herstellermuster. 2017 zeigte sich der Punkt ganz konkret auf andere Weise: Ein von The Intercept veröffentlichter, eingescannter NSA-Bericht trug die Punkte noch, und sie verrieten, aus welchem Drucker — und damit von welchem Mitarbeiter — das Dokument stammte.

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