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Luca De Feo

Sicherheit Svenska → Aktualisiert: 2026-10-17

Italienischer Mathematiker, der 2011 mit David Jao SIDH schuf – und nach dessen Zusammenbruch 2022 Isogenie-Kryptografie weiterentwickelte, als wäre nichts gewesen.

Bei SIDH (Supersingular Isogeny Diffie–Hellman) wandern zwei Parteien zufällig durch einen Graphen aus elliptischen Kurven, die durch Isogenien verbunden sind, und landen am selben Endpunkt. Die Schlüssel waren die kleinsten aller Post-Quanten-Kandidaten, was das Verfahren trotz seiner Langsamkeit beliebt machte. Die KEM-Variante SIKE erreichte die vierte Runde des NIST-Wettbewerbs.

Als Wouter Castryck und Thomas Decru SIDH 2022 brachen, riss das nicht das ganze Feld mit. De Feo, inzwischen bei IBM Research Zürich, hatte 2020 bereits das Signaturverfahren SQIsign mitentwickelt, das Isogenien nutzt, ohne die Informationen preiszugeben, die der Angriff ausnutzte. Zudem gehört er zu den gewissenhaftesten Lehrenden des Fachs; seine Übersichtsskripte sind der übliche Einstieg für neue Forschende.

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