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Schlüsseldiversifizierung

Sicherheit Svenska → Aktualisiert: 2026-10-13

Jede Karte oder jedes Gerät erhält einen eigenen Schlüssel, abgeleitet aus einem Masterschlüssel und der Identität des Geräts – damit ein geknacktes Gerät nicht alle knackt.

Der Herausgeber bewahrt einen Masterschlüssel in einem HSM auf. Wird eine Karte personalisiert, berechnet man ihren Schlüssel als Verschlüsselung oder MAC ihrer eindeutigen Identität – etwa der Kartennummer oder der Chip-UID – unter dem Masterschlüssel. Die Karte trägt nur ihren eigenen Schlüssel. Das Terminal oder ein SAM-Modul darin kann denselben Schlüssel nach dem Auslesen der Identität neu berechnen, ganz ohne Schlüsseldatenbank.

Die Technik ist bei EMV-Zahlungskarten Standard und für NXPs DESFire-Karten in der Application Note AN10922 beschrieben. Der Vorteil: Wer den Schlüssel aus einer Karte extrahiert, hat genau eine Karte. Der Nachteil: Der Masterschlüssel wird zum noch offensichtlicheren Einzelziel, weshalb er das HSM nie verlassen darf. DUKPT wendet dieselbe Idee pro Transaktion statt pro Karte an.

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