Schlüsseldiskette
Kopierschutz, der verlangt, dass beim Start des Programms eine besondere, absichtlich unkopierbare Originaldiskette im Laufwerk steckt.
Die Schlüsseldiskette wurde mit einem abweichenden Spurformat oder absichtlichen Fehlern beschrieben, die eine normale Kopie nicht mitnahm. Das Programm prüfte beim Start auf diese Unregelmäßigkeiten; fehlten sie, verweigerte es den Start — egal wie perfekt die eigentlichen Programmdateien kopiert worden waren. Die Methode war bei teurer Amiga- und PC-Software verbreitet und bei Spielen bis weit in die 1990er.
Den Nachteil trug der Besitzer: eine abgenutzte oder beschädigte Schlüsseldiskette konnte einen aus der bezahlten Software aussperren. Der Gegenzug der Cracker bestand darin, die Prüfroutine selbst herauszuschneiden, wonach die Forderung nach dem Original komplett verschwand.