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Schlüsselvereinbarung

Sicherheit Svenska → Aktualisiert: 2026-10-13

Ein Protokoll, bei dem zwei Parteien gemeinsam ein geteiltes Geheimnis ableiten, ohne es je über den Kanal zu schicken.

Bei der Schlüsselvereinbarung steuert jede Partei einen Wert bei, den die andere mit ihrem eigenen Geheimnis zum selben Ergebnis verrechnet. Diffie-Hellman, 1976 veröffentlicht, war das erste öffentliche Beispiel, und das Prinzip gilt bis zu den heutigen Varianten auf elliptischen Kurven. Über das Netz gehen öffentliche Werte; das gemeinsame Geheimnis bleibt für jeden Mithörer unsichtbar.

Schlüsselvereinbarung unterscheidet sich vom Schlüsseltransport, bei dem eine Partei den Schlüssel wählt und verschickt. Sie schützt vor passiven Lauschern, aber nicht vor einem aktiven Man-in-the-Middle, der mit jeder Seite einen eigenen Austausch führen kann. Deshalb signieren oder zertifizieren Protokolle wie TLS die öffentlichen Werte und binden sie so an eine Identität.

Das gemeinsame Geheimnis ist selten der endgültige Schlüssel. Es wird üblicherweise in eine Schlüsselableitungsfunktion wie HKDF gespeist, die mehrere Schlüssel für verschiedene Zwecke erzeugt, damit ein kompromittierter Schlüssel nicht die ganze Kette offenlegt. Ein kleines Detail, das gern übersprungen wird.

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