Kefrens Bars
Wogende Balken, bei denen jede Bildschirmzeile genau einen Balken zeichnet – ein Effekt, benannt nach der Amiga-Gruppe, die ihn bekannt machte.
Bei einem Kefrens-Bars-Effekt wird jede horizontale Rasterzeile einzeln behandelt: Die Zeile zeichnet einen einzigen kleinen Balken, dessen horizontale Position einer Sinuskurve folgt, und übernimmt ansonsten den Inhalt der Zeile darüber. Da das Bild Zeile für Zeile aufgebaut wird, stapeln sich die Balken zu einer Spalte aus verschlungenen, überlappenden Streifen – daher der alternative Name "Sinusbalken".
Der Name stammt von der dänischen Amiga-Gruppe Kefrens, deren Demo Desert Dream (1993) den Effekt zum Klassiker machte. Auf dem Amiga war er dank Copper und Blitter günstig zu erzeugen, und er zählt zur selben Familie von Rastertricks wie Rasterbalken und Glenz-Vektoren.