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kdesktop

Infrastruktur Svenska → Aktualisiert: 2026-10-10
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Entwickler
KDE
Erschienen
Typ
Desktop-Prozess
Lizenz
GPL

Der Prozess, der in KDE 2 und 3 der Desktop selbst war – Hintergrundbild, Symbole, Kontextmenü, Bildschirmschoner und Alt+F2 –, bis Plasma 2008 das Ganze in einen Container voller Widgets verwandelte.

In KDE 1 war es noch der Dateimanager kfm, der die Symbole auf das Root-Fenster malte. Mit KDE 2 im Oktober 2000 wurde die Arbeit aufgeteilt: Konqueror bekam Dateien und Web, Kicker die Leiste, KWin die Fenster und kdesktop alles darunter. Es zeichnete den Hintergrund, auf Wunsch mit einem anderen Bild pro virtuellem Desktop, zeigte den Inhalt von ~/Desktop mithilfe einer eingebetteten Konqueror-Symbolansicht als Icons, beantwortete Rechtsklicks mit dem Desktopmenü und besaß das Feld „Befehl ausführen“, das bei Alt+F2 erschien – samt minicli, Taschenrechner und Verlauf. Bildschirmschoner und Sperre gehörten zum selben Prozess, in KDE 3 über den Helfer kdesktop_lock, damit ein Absturz in einem OpenGL-Schoner den Bildschirm nicht entsperrt zurückließ.

KDE 4.0 im Januar 2008 schickte kdesktop und Kicker in einem Rutsch in den Ruhestand, zugunsten von Plasma, wo der Desktop ein „Containment“ ist und die Symbole ein Ordneransicht-Widget. Dass die Icons nicht mehr von selbst auf dem Desktop lagen, war das Erste, was Nutzern auffiel, und das, worüber sie sich am meisten beschwerten. Wer die alte Art vermisste, konnte zu Trinity greifen, dem Fork von KDE 3.5 aus dem Jahr 2010, in dem der Prozess weiterlebt.

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