Hill Climbing (Kryptoanalyse)
Ein Suchverfahren, das in einem geratenen Schlüssel zwei Buchstaben vertauscht und den Tausch behält, wenn der entstehende Klartext mehr nach Sprache aussieht.
Um eine Substitutionschiffre anzugreifen, beginnt man mit einem zufälligen Schlüssel, vertauscht zwei Buchstaben und bewertet den entstehenden Klartext mit einem N-Gramm-Modell. Steigt die Bewertung, bleibt der Tausch. Das Verfahren bleibt an lokalen Maxima hängen und wird deshalb mit frischen Zufallsschlüsseln neu gestartet, bis ein Durchlauf lesbaren Text liefert.
An der Methode ist nichts spezifisch kryptografisch; es ist ganz gewöhnliche Optimierung. Sie funktioniert bei Substitutionschiffren so gut, weil die Bewertung zum richtigen Schlüssel hin stetig ansteigt. Eine gute moderne Chiffre bietet der Suche kein Gefälle, an dem sie hochklettern könnte.