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Harvard Mark III

Hardware Svenska → Aktualisiert: 2026-10-05
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Erstellt von
Howard Aiken, Harvard Computation Laboratory
Jahr
1949
Typ
Elektronische Rechenmaschine mit Trommelspeicher
Vorgänger
Harvard Mark II

Aikens dritte Maschine, auch ADEC genannt: Elektronenröhren im Rechenwerk, Magnettrommeln als Speicher — und Befehle immer noch sorgfältig von Daten getrennt.

Sie wurde 1949 in Harvard fertiggestellt und im Jahr darauf an den Naval Proving Ground in Dahlgren, Virginia, geliefert — daher der alternative Name Aiken Dahlgren Electronic Calculator. Das Rechenwerk war elektronisch, mit rund fünftausend Elektronenröhren, während Steuerung und Peripherie noch auf Relais setzten. Die eigentliche Neuerung war der Speicher: acht Magnettrommeln statt der Relaisregister und Lochstreifen, mit denen sich Mark I und Mark II hatten begnügen müssen.

Befehle lagen auf eigenen Trommeln, getrennt von den Datentrommeln. Aiken hielt an dieser Trennung fest, lange nachdem der von-Neumann-Bericht das Gegenteil gefordert hatte, und genau diese Sturheit gab der Harvard-Architektur ihren Namen — ein Begriff, der erst im Nachhinein geprägt wurde, von Leuten, die es anders bauten. Die Maschine besaß zudem ein Kodierschema, mit dem eine Bedienperson Berechnungen in einer Form eingeben konnte, die eher Formeln als Maschinencode ähnelte, eingetippt über eine schreibmaschinenähnliche Einheit.

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